4. Klassen im Schullandheim

Ins Schullandheim Gleissenberg ging es für die 4. Klassen Anfang Juni. Im Folgenden sollen einige Stationen dieser von Erwin Küspert vorbereiteten Reise festgehalten werden, die allen Beteiligten gut gefallen hat. 

Der Sessellift zum Silberberg in Bodenmais

Im Silberbergwerk

Workshop "Bogenschießen"

Filzen mit Frau Freund

Trommelworkshop

Wildgarten

Wir machten im Wildgarten Furth mit unserem Führer Ulli Stöckerl Station. Als erstes gingen wir zur Pflanzenkläranlage. Wir durften sogar einen Teichkrebs namens Hansi 12 in der Hand halten und auch eine Miesmuschel. Danach bestaunten wir im Unterwasserraum das Teichleben von unten. Auch ein Hecht war zu sehen. Brennnesseln essen, einen Hopfenbaum ansehen, Schlangen und frösche zum Küssen und ein ausgestopftes Bisamrattenfell, lustig war es. Anschließend gingen wir den Wildnispfad, der sehr interessant war. Ein Mammut, ein unsichtbarer Mann im Moor und ein riesengroßes Dinoskelett, gerade richtig für uns Kinder. Dann landeten wir an einem Baumhaus, von dem es eine tolle Aussicht gab. Zuletzt kam der Irrgarten dran, wo es viele Wege gab, in denen man sich verlaufen konnte. Dasnn war es leider zu ende, ein sehr schöner Ausflug.

Pause mit Eis in Furth

Further Felsengänge

Unter der Drachenstichstadt Furth im Wald liegt ein mehrere Kilometer langes Höhlenlabyrinth. Die FURTHER FELSENGÄNGE. Seit dem späten Mittelalter wurden die Gänge Stück für Stück in den harten Gneis geschlagen. Sie wurden zum einen als „Kühlschränke“ für Kartoffeln, Rüben und Bier wegen der immer gleich bleibenden Temperatur zwischen 5-6 Grad C genutzt. Zum anderen diente das Labyrinth während Not – und Kriegszeiten als Rückzugsort oder Versteck. Im zweiten Weltkrieg suchten auch viele Menschen Schutz vor Luftangriffen. Außerdem nutzten Fledermäuse und andere Tiere die Gänge als Winterquartier. Es wurden Geschichten über Gespenster und Geister erzählt, die angeblich dort unten spuken sollen. Die Führung war spannend, gruselig und lehrreich. Sie ist zu empfehlen. Auf dem Weg kamen wir auch am „Wohnzimmer“ von Ritter Kunibert vorbei und gruselten uns vor seinem Skelett, das plötzlich vor uns lag. Dann mussten wir „Karl – Heinz“ rufen. Vor allem die Mädchen erschraken, als unerwartet die Fledermauspuppe von der Decke flog. Wir waren alle erleichtert, als wir am Ausgang das Tageslicht erblickten.

Flederwisch

Beim Besuch der Erlebniswelt Flederwisch durften wir miterleben, wie Papierschöpfen geht. Als Vorbereitung wurde von Günther, der uns alles zeigte, ein „Brei“ angerührt. Celina rührte das Ganze mit einem Holzstiel um. Fabian tauchte ein Sieb hinein und beim langsamen Herausziehen wurde es gerüttelt. Dieses „Papier“ wurde zwischen zwei dicke Stoffdecken gelegt und in einer Presse von Korbinian festgeschraubt. Nach 5 Minuten hob Laura das Papier auf und ließ es trocknen. Die nächste Station war eine Schmiede. Während eine Eisenstange ganz heiß erhitzt wurde, hat uns Günther von seinem zufälligen Fund beim Renovieren des Hauses erzählt. Beim Entfernen der alten Holzdecke fielen ihm Motorradteile in die Hände, und somit war er stolzer Besitzer von 3 Motorrädern aus den Jahren 1910 – 12. Dann durften einige Kinder schmieden und die heißen Eisen platt machen. Jetzt ging es weiter zur „schwarzen Elisabeth“, der größten Dampfmaschine Bayerns. Hier wurde von Luca und dem Vorführer Kohle geschaufelt. Ein Wasserrohr wurde von Mathilda aufgedreht und im Nu stieg Dampf auf. Ein Höllenlärm setzte ein. Die letzte Station, das Goldwaschen machte uns am meisten Spaß.

Die Erlebniswelt ist toll für: - Entdecker, -Naturfreunde, -Technikbegeisterte, -Aufgeweckte, -alle Kinder!

Spaß im Schullandheim....

Aktivspielplatz und Kegelbahn

Schön war`s!